Gesichter erkennen

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In dieser Übung werden die Gesichter von außergewöhnlichen (im positiven und negativen Sinn), aber unbekanntenMenschen gezeigt. Die Teilnehmer_innen sollen die Gesichter den jeweiligen Begriffen zuordnen – und werden dabei auf einige Überraschungen stoßen.

Ziel Die Teilnehmer_innen haben Fotos von Personen bestimmte Eigenschaften bzw. Bezeichnungen zugeordnet und sich dabei mit ihren eigenen Vorurteilen, aber auch der Unsinnigkeit, Charaktermerkmale mit Aussehen zu verknüpfen, auseinandergesetzt. download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl ca. 5 pro Ausdruck
Dauer ca. 10 Minuten
Material Stifte
Vorbereitung keine
Voraussetzungen keine

 

GuSp Heimstunde

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Die GuSp haben in einer Heimstunde zum Thema “Lesben und Schwule bei den PfadfinderInnen”
– erlebt, dass es unterschiedlichste Familienzusammensetzungen gibt,
– wichtige Begriffe kennen gelernt
– wissen das Schwule und Lesben bei den PfadfinderInnen willkommen sind
– und wissen warum sie die Verwendung von Schimpfwörtern vermeiden sollten.

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Heterosexuellen-Fragebogen

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Bei dieser Methode werden die Teilnehmer_innen mit Fragen konfrontiert, wie sie auch LGBT-Personen oft gestellt werden, allerdings in diesem Fall zum Thema Heterosexualität statt Homosexualität. Damit werden Vorurteile, Stereotype und Unzumutbarkeiten offensichtlich.

Ziel Den Teilnehmer_innen wurden durch einen “umgekehrten” Fragebogen Vorteile und Stereoptype gegenüber LGTB vor Augen geführt. download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl 5-15
Dauer ca. 30 Minuten
Material ausgedruckter Fragebogen für jede_n Teilnehmer_in
Vorbereitung Glossar sollte zuvor gelesen werden
Voraussetzungen keine

 

Kettenreaktion

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Dieses Spiel kann sowohl als Kennenlernspiel als auch zur Auflockerung zwischendurch verwendet werden. Ein_e Teilnehmer_in sucht eine_n andere_n, mit der/dem er/sie etwas gemeinsam hat und nimmt ihn/sie bei der Hand. durch das Hinzufügen weiterer Teilnehmer_innen wird die Kette immer länger bis sich das erste und letzte Glied schließlich ebenfalls zusammenfinden und sich ein Kreis bildet.

Ziel Die Teilnehmer_innen finden in der Gruppe offensichtliche und versteckte Gemeinsamkeiten und es wird ihnen veranschaulicht, dass uns mit allen Menschen etwas verbindet. download_methode
Moderator_in 1 (kann selber mitspielen)
Personenanzahl 10 – 30
Dauer 5 bis 15 Minuten (je nach Gruppengröße)
Material keines
Vorbereitung keine
Voraussetzungen genügend Platz

Der oder die Spielleiter_in beginnt und sucht eine_n Mitspieler_in mit einer Gemeinsamkeit. Das kann die gleiche Haarfarbe oder auch ein Ohrring sein, also Gemeinsamkeiten, die man durch bloßes Hinschauen erkennt. Ebenfalls möglich ist es aber, eine Eigenschaft von sich selbst laut auszusprechen und es melden sich dann jene, die diese Eigenschaft teilen (Beispiel: Ich heiße Tobias und ich trage Kontaktlinsen oder Ich bin die Lisa und ich male gern). Die beiden Personen mit dieser Gemeinsamkeit nehmen sich an der Hand und der oder die neu hinzugekommene Person sucht nun ihrerseits nach jemandem. So bildet sich nach und nach eine Kette. Möglich ist auch, dass sich die beiden Personen beim Händerreichen auch gleich gegenseitig vorstellen. Sind alle Gruppenmitglieder Teil der Kette suchen die erste sowie die letzte Person nach einer Gemeinsamkeit zwischen ihnen sodass die Gruppen nun einen Kreis bildet.

Körperteile-Memory

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Bei dieser Methode wird Sexualität, im Sinne von sexuellen Praktiken, thematisiert und bildlich in einem Memoryspiel verglichen.

Ziel Die Teilnehmer_innen haben sich mit Sexualität in hetero-, schwulen und lesbischen Beziehungen auseinandergesetzt und diese untereinander verglichen. download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl 3-20 (auch mehr, dann jedoch die doppelte Anzahl an Karten)
Dauer ca. 20 Minuten
Material Memorykarten (bestehend aus drei verschiedenen Decks)
Vorbereitung keine (eventuell Memorykarten vorbereiten und sortieren)
Voraussetzungen sexuelle Aufklärung und Reife

 

Küsse und ihre Wirkungen

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Den Teilnehmer_innen werden Bilder von verschiedenen Kusssituationen gezeigt. Anhand von Impulsfragen werden die Bilder und ihre möglichen Aussagen und Wirkungen diskutiert.

Ziel Die Teilnehmer_innen haben unterschiedliche Kusssituationen betrachtet und sich über deren Wirkungen und Aussagen ausgetauscht. download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl 5–12
Dauer ca. 20 Minuten
Material ausgedruckte Kussbilder von unserer Website, oder Laptop und Beamer zum Projizieren
Vorbereitung Bilder entsprechend der Alterstufe ausdrucken
Voraussetzungen keine

 

LGBT-Begriffe

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Bei dieser Methode sollen die wichtigsten Begriffe zum Thema LGBT erklärt werden.

Ziel Die Teilnehmer_innen haben sich mit LGBT-Begriffen  auseinandergesetzt und wissen, was diese bedeuten. download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl 2-30
Dauer ca. 20 Minuten (bei Verwendung aller Begriffe)
Material Begriffe und deren Erklärungen (je nach Variante)
Vorbereitung Hintergrundinformationen lesen und ggf. Recherche
Voraussetzungen keine

 

Video: Love has no labels

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Dies ist eine “feel good”-Methode für Zwischendurch. Im Video werden Personen bei Zärtlichkeiten (Umarmungen, Küssen) hinter einer Art Röntgenschirm als Skelette gezeigt. Es handelt sich um Personen verschiedener Hautfarben, Geschlechter und Altersgruppen. Diese Unterschiede sind jedoch erst erkennbar, wenn sie vor den Schirm treten.

Ziel Die Teilnehmer_innen haben ein Video gesehen, das ihnen zeigt, dass Menschen innerlich gleich sind und Unterschiede zwischen ihnen marginal. download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl unbegrenzt (alle sollten das Video gut sehen und hören können)
Dauer ca. 10 Minunten
Material Je nach Gruppengröße: Bildschirm bis Leinwand und Musikboxen
Vorbereitung Video einmal anschauen
Voraussetzungen keine

 

Medienwahrheit

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Bei dieser Methode erhält jeweils eine Hälfte der Gruppe unterschiedlich gefärbte Zeitungsartikel über den gleichen Sachverhalt, ohne das jedoch zu wissen. In der anschließenden Diskussion wird untersucht, wie unsere Meinung durch Autor_innen-Meinungen beeinflusst werden.

Ziel Die Teilnehmer_innen haben sich der Beeinflussbarkeit ihrer eigenen Meinung durch die Sichtweisen anderer auseinandergesetzt. download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl 10-15
Dauer ca. 20 Minunten
Material ausgedruckte Artikel A bzw. B in ausreichender Zahl
Vorbereitung Artikel lesen
Voraussetzungen keine

 

Nicht schwul sondern …

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Die Teilnehmer_innen erleben einen Wettbewerb in Gruppen. Dabei werden der Reihe nach typische Aussagen, die den Begriff „schwul“ als Schimpfwort verwenden, vorgelesen. Die Gruppen haben nun kurz Zeit einen anderes geeignetes Wort als „schwul“ zu finden und auf ein Post-it zu schreiben. So entsteht eine Sammlung von Alternativen zum Schimpfwort.

Ziel Die Teilnehmer_innen sammeln Alternativwörter zum Schimpfwort „schwul“. download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl bis zu 20
Dauer 15-20 Minuten
Material ausgedruckte Aussagen, Plakat oder Flipchart, Post-its, Stifte, Tixo
Vorbereitung Aussagen auseinanderschneiden
in die Mitte des Plakats “Nicht schwul sondern…” schreiben
Voraussetzungen keine

Nicht_schwul_sondern_Plakat-Berndorf