LGBT-Begriffe

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Bei dieser Methode sollen die wichtigsten Begriffe zum Thema LGBT erklärt werden.

Ziel Die Teilnehmer_innen haben sich mit LGBT-Begriffen  auseinandergesetzt und wissen, was diese bedeuten. download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl 2-30
Dauer ca. 20 Minuten (bei Verwendung aller Begriffe)
Material Begriffe und deren Erklärungen (je nach Variante)
Vorbereitung Hintergrundinformationen lesen und ggf. Recherche
Voraussetzungen keine

 

Video: Love has no labels

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Dies ist eine “feel good”-Methode für Zwischendurch. Im Video werden Personen bei Zärtlichkeiten (Umarmungen, Küssen) hinter einer Art Röntgenschirm als Skelette gezeigt. Es handelt sich um Personen verschiedener Hautfarben, Geschlechter und Altersgruppen. Diese Unterschiede sind jedoch erst erkennbar, wenn sie vor den Schirm treten.

Ziel Die Teilnehmer_innen haben ein Video gesehen, das ihnen zeigt, dass Menschen innerlich gleich sind und Unterschiede zwischen ihnen marginal. download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl unbegrenzt (alle sollten das Video gut sehen und hören können)
Dauer ca. 10 Minunten
Material Je nach Gruppengröße: Bildschirm bis Leinwand und Musikboxen
Vorbereitung Video einmal anschauen
Voraussetzungen keine

 

Nicht schwul sondern …

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Die Teilnehmer_innen erleben einen Wettbewerb in Gruppen. Dabei werden der Reihe nach typische Aussagen, die den Begriff „schwul“ als Schimpfwort verwenden, vorgelesen. Die Gruppen haben nun kurz Zeit einen anderes geeignetes Wort als „schwul“ zu finden und auf ein Post-it zu schreiben. So entsteht eine Sammlung von Alternativen zum Schimpfwort.

Ziel Die Teilnehmer_innen sammeln Alternativwörter zum Schimpfwort „schwul“. download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl bis zu 20
Dauer 15-20 Minuten
Material ausgedruckte Aussagen, Plakat oder Flipchart, Post-its, Stifte, Tixo
Vorbereitung Aussagen auseinanderschneiden
in die Mitte des Plakats “Nicht schwul sondern…” schreiben
Voraussetzungen keine

Nicht_schwul_sondern_Plakat-Berndorf

Rainbow Scouting Workshop

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Bei dieser Methode kommen euch Mitglieder von Rainbow Scouting Austria besuchen und führen einen Workshop durch. Themen und Länge des Workshops können individuell angepasst werden. Diese Methode eignet sich somit ebenso für eine Heimstunde, wie auch für ein Lager oder Großlager.

Ziel Das Ziel dieser Methode wird im Vorfeld gemeinsam festgelegt download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl 5-60
Dauer von 1-8 Stunden
Material wird je nach Workshop und Ziel von den Rainbow Scouts mitgebracht
Vorbereitung Kontakt mit RSA aufnehmen: team@rainbowscouting.at
Sich eine Zeitrahmen und mögliche Inhalte überlegen (In welche Richtung soll
es gehen)
Voraussetzungen keine

 

Stand Up-Video

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Die Teilnehmer_innen sehen ein kurzes englischsprachiges (mit deutschen Untertitel) Video. Darin sieht man einen schwulen Schüler, der homophoben Mobbing ausgesetzt ist. Am Ende des Videos setzen sich seine Schulkolleg_innen für ihn ein beziehen klar Stellung gegen homophobes Mobbing.

Ziel Die Teilnehmer_innen haben ein kurzes Video gesehen, in dem dazu aufgerufen wird, zu homosexuellen Menschen zu stehen und sich gegen homophobes Mobbing einzusetzen. Danach gibt es einen kurzen Austausch über ähnliche Erfahrungen bzw. die eigene Bereitschaft entsprechend zu handeln. download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl unbegrenzt (alle sollten das Video gut sehen und hören können)
Dauer 15-20 Minuten
Material Je nach Gruppengröße: Bildschirm bis Leinwand und Musikboxen
Vorbereitung Video einmal anschauen
Voraussetzungen keine

 

Tabu

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Bei dieser Methode müssen Begriffe, die im Zusammenhang mit LGBT/Geschlecht/Liebe/Sexualität stehen, entsprechend den Regeln des Gesellschaftsspiels “Tabu” erklärt werden. Diese Methode eignet sich besonders im Anschluss an die Methode “Begriffserklärung”.

Ziel Die Teilnehmer_innen haben Begriffe kennen gelernt und kennen den Zusammenhang mit dem Thema LGBT download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl 8 – ca. 14
Dauer ca. 25 Minuten
Material Tabu-Karten (Download), Stoppuhr oder Sanduhr (ca. 1 Minute), Hupe/Tröte  o.ä., Punktemarker oder Zettel und Stift,
wenn die Variante gespielt wird, eventuell Jokermarker
Vorbereitung keine
Voraussetzungen zu erklärende Begriffe sollten bekannt sein (siehe Methode “LGBT-Begriffe”)

 

Vielfalt in Natur und Mensch

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Anhand von Pflanzenbildern wird zuerst Vielfalt in der Natur thematisiert, anschließend gilt es das Diversity-Rad als Puzzle zusammenzusetzen.

Ziel Die Teilnehmer_innen erfahren wie vielfältig die Natur ist und lernen ein Vielfaltsmodell kennen. download_methode
Moderator_in 1
Personenanzahl 4-8
Dauer 15 Minuten
Material Ausgedruckte Naturbilder; Ausgedrucktes und zerschnittenes Diversity-Rad
Vorbereitung Bildbeschreibungen und Erklärungen zum Diversity-Rad durchlesen
Voraussetzungen keine

Die Durchführung erfolgt in zwei Teilen, im ersten Schritt werden die Naturbilder besprochen und im zweiten das Puzzle zusammengesetzt.

Naturbilder

Die Bilder werden auf einen Tisch oder am Boden aufgelegt und sollen die Vielfalt in der Natur auszugsweise darstellen. Gemeinsam mit den Teilnehmer_innen werden die Bilder nach und nach besprochen

  • Bild 1: Zeigt den mit 9550 Jahren, ältesten Baum der Welt an. Dabei handelt es sich um eine gemeine Fichte in Schweden. Tatsächlich ist nicht der Stamm, sondern der Wurzelstock beinahe 10000 Jahre alt. Der Baum steht ziemlich alleine und man würde ihn wohl kaum zufällig finden bzw. als ältesten Baum der Welt erkennen.
  • Bild 2: Zeigt eine Hortensie. Dieser Strauch Blüt in den unterschiedlichsten Farben, besonders ist aber , dass Hortensien Scheinblüten ausbilden, also unfruchtbare Blüten. Es ist eben nicht immer alles was es zu sein scheint.
  • Bild 3: Zeigt einen von Moos bewachsenen Grund. Moosarten sind Pionierpflanzen und besitzen als solche besondere Anpassungen an die Besiedlung neuer, noch vegetationsfreier Gebiete. Pionierarten sind also Arten, die in neu geschaffenen Lebensräumen häufiger auftreten als in alten („reifen“) Lebensräumen.
  • Bild 4: Zeigt eine Pflanze die unter Wasser lebt.
  • Bild 5: Zeigt einen Zierahorn und soll aufzeigen, dass es auch Pflanzen gibt die überhaupt nicht grün sind.
  • Bild 6: Zeigt einen Fliegenpilz. Manche Pflanzen sind eben giftig andere wieder nicht. Außerdem sind Pilze auch ein besonders interessantes Beispiel, weil sie sich nicht eindeutig den Pflanzen oder Tieren zuordnen lassen, es gibt also auch Lebensformen “dazwischen”. (Anmerkung: Bei RaRo können an dieser Stelle auch die Auswirkungen von Modellen (Schubladen) diskutiert werden.) Interessantes Detail am Rande, das größte Lebewesen der Welt ist ein Riesenhalimasch (Pilz) im Malheur National Forest, USA. Er erstreckt sich über 9 Quadratkilometer (ca. 1200 Fußballfelder) und wächst seit etwa 2400 Jahren unterirdisch immer weiter.
  • Bild 6: zeigt eine Venusfalle und soll zeigen, dass es auch “Fleisch” fressende Pflanzen gibt.
  • Bild 7: zeigt einen stacheligen Ast. Pflanzen haben verschiedenste Abwehrmechanismen entwickelt. Nicht selten haben jene Pflanzen mit den spitzestens Stacheln aber wunderschöne und farbenprächtige Blüten.
  • Bild 8: Zeigt eine Erbsenpflanze. Obwohl genetisch völlig gleich können Erbsen sowohl weiß als auch lila blühen. Selbst wenn sich zwei lila blühende Pflanzen kreuzen, kann es sein, dass die neue Pflanze weiß blüht. Es würde also niemand auf die Idee kommen zu behaupten die “normale” Blütenfarbe einer Erbse wäre lila oder weiß. Ebensowenig wie man sagen würde, die normale Augenfarbe von Menschen ist braun.

Abschließende Zusammenfassung: Die Bilder zeigen einen Auszug der unglaublichen Vielfalt unserer Pflanzenwelt. Die spannende Frage lautet: Wieso bildet die Natur eine solche Vielfalt aus? Wieso ist die Erde z.B. nicht einfach nur von Moos bewachsen? Diese Fragen kurz mit den Teilnehmer_innen diskutieren. Daraus lassen sich die Vorteile einer diversen Population ableiten und erklären. (höhere Anpassungsfähigkeit, Spezialistentum, höhere Überlebenschance)

Diversity-Rad Puzzle

Die Teilnehmer_innen müssen das Diversity-Rad als Puzzle zusammensetzen. Dazu werden alle Teile auf einem Tisch aufgelegt. Das Kärtchen “Persönlichkeit” kommt in die Mitte. Die Teilnehmer_innen erhalten die Information, dass es sich bei allen Kärtchen um Dimensionen der Vielfalt einer Persönlichkeit handelt. Und dass es in diesem Modell einen inneren und einen äußeren Kreis gibt und sie herausfinden sollen, welche Dimensionen zu den inneren zählen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich durch einen selbst gar nicht oder nur sehr schwer verändert werden können, während die äußeren Dimensionen weitgehend von jedem selbst kontrolliert und veränderbar sind.

Die Teilnehmer_innen versuchen sich nun auf eine Auswahl der inneren Dimensionen zu einigen und diskutieren dabei die verschiedenen Kärtchen. (Anmerkung: bei GuSp sollte diese durch Leiter_innen moderiert sein)

Abschließend kann noch ergänzt werden, dass die inneren Dimensionen meistens durch Antidiskriminierungsgesetze geschützt werden, weil es sich um Aspekte der Persönlichkeit handelt, für die jemand nichts kann.

Option: Im äußeren Kreis gibt es Dimensionen, die sich einfach oder schwerer ändern lassen bzw. gibt es Abhängigkeiten untereinander. Zum Beispiel, wer über ein gutes Einkommen verfügt kann sein Freizeitverhalten oder seinen Wohnort einfacher verändern bzw. gestalten. Es gibt z.B. auch Gewohnheiten, die sich leichter oder schwerer ändern lassen. Diese Abhängigkeiten und Intensitäten können ebenfalls diskutiert und eigenen Erfahrunegn dazu ausgetauscht werden.

Die Dimensionen

Die meisten Dimensionen sollten selbsterklärend sein, wir verzichten daher auf eine detaillierte Beschreibung. Lediglich die Dimension der Elternschaft hat sich als mißverständlich gezeigt, weshalb wir kurz darauf eingehen werden:

Bei der Dimension der “Elternschaft” handelt es sich um die Frage, ob ich selbst Vater bzw. Mutter bin oder sein möchte. Die Frage ist, teilweise auch auf Grund der gesetzlichen Lage, mit einigen inneren Dimensionen verknüpft. (Alter, sexuelle Orientierung, körperliche Voraussetzung)